Videos & Audios vom Kongress


Eine zusammenfassende Videoimpression des WgdK-Kongresses, der vom 24. bis 26 Februar 2017 im Ringlokschuppen Ruhr mit über 70 Teilnehmer_innen, 30 Angeboten (Vorträge, Workshops, Performances, Diskussionsrunden, Laborpräsentationen und vieles mehr) stattgefunden hat. Mit 24 Arbeitsstunden, ungezählten Stunden weiterer Gespräche & Vernetzung und vorzüglicher Verpflegung bildete der Kongress einen gelungenen Auftakt zu einer andauernden, kritischen Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen ideologischen Indienstnahmen der Kunst.
Ein Video von Lukas Raber.
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Im DokuRaum konnten die Kongressteilnehmer_innen aus den Workshops berichten, direkt auf die letzte Lecture, den letzten Vortrag, die gesehene Performance reagieren oder grundsätzlich ihre Position und Sichtweise zum WgdK-Diskurs kundtun. Betreut wurde der DokuRaum von Elly Nova.
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Die weiteren Videos zeigen die einzelnen Programmpunkte des WgdK-Kongresses zum nachträglichen Miterleben oder nochmal reinschauen:



Vortrag: „Nützt das was?“ – Guerillakunst und Performance im politischen Widerstand | Watch on Vimeo

Ist die Kunst von Pussy Riot nützlich, im Kampf gegen ein politisches System? Waren Brechts Stücke ein nützliches Werkzeug gegen das Naziregime? Hat R.G. Davis‘ „guerrilla theatre“ die amerikanische Gesellschaft der 60er Jahre wirklich beeinflusst? Ein Überblick durch mehrere Jahrzehnte politischer Kunst von Ulrike Günther.


Vortrag: Prekäre Arbeit & Selbstorganisation
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Was bedeutet Prekarität? Ein Vortrag der PRECARIOUS WORKERS BRIGADE UK über die prekären Verhältnisse im Kultursektor und die Notwendigkeit solidarischer Selbstorganisation.


Vortrag: Wer (ge)braucht die Kunst? – Theaterarbeit als Sorgearbeit | Watch on Vimeo

In ihrem Vortrag werfen Tina Turnheim und Florian Thamer von EGfKA einen Blick auf die politische Ökonomie von Theaterarbeit, die sie als Sorgearbeit verstehen, suchen angesichts umfassender gesellschaftlicher Prekarisierung nach Möglichkeiten der Solidarisierung (auch zwischen Kunst- und Kreativarbeiter_innen) und machen abschließend konkrete Vorschläge zum Umgang mit Institutionen.


Vortrag & Diskussion: Kulturfinanzierung im Ruhrgebiet
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Ein Überblick über die teilweise recht undurchsichtigen Strukturen der Kunst- und Kulturförderung im Ruhrgebiet. Dabei geht es um Zahlen, Auswahlverfahren und Institutionen. Einen speziellen Fokus legt der Referent Joscha Hendricksen auf die sogenannten „Kreativquartiere“.


Diskussion: Kunst – Arbeit | Kritik der Individuellen KünstlerInnenförderung (IKF) | Watch on Vimeo

Das European Centre for Creative Economy (ecce) wurde mit der Administration und Umsetzung der neuen „Individuellen KünstlerInnen Förderung“ (IKF) Förderung beauftragt. Verbessern sich mit der kreativwirtschaftlichen Ausrichtung der IKF Förderung nachhaltig die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Künstler_innen oder spitzen sich die prekären und neoliberalen Bedingungen freier Kunstarbeit damit zu? Eine kritische Auseinandersetzung.


Diskussion: Kunst – Arbeit | Kunst & Solidarität
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Das Seminar eruiert die generelle Frage nach gesellschaftlich (nicht) anerkannten Arbeiten am Beispiel freischaffender künstlerischer, theoretischer, sozial-kultureller Arbeit. Die Grundlage bildet der Text „Solidarische Mobilmachung. Kunst, Vokabularpolitik und Resolidarisierung nach Richard Rorty“.


Vortrag: Politische Kunst in Chile der 80er Jahre – Aktionen des Widerstands


Der Vortrag von Fabian Neisskenwirth gibt einen Einblick über die verschiedenen künstlerischen Bewegungen, die sich in der Zeit der Diktatur in Chile geformt haben. Er stellt die Frage wie wir als Kunstschaffende in Deutschland öffentliche Aktionen gestalten und konzipieren können, um selbst Widerstand gegen die derzeitig immer stärker voranschreitende Kommerzialisierung und kreativwirtschaftliche Indienstnahme des Konzepts „Kunst“ zu leisten.


Workshop: Poetische Forschung zur Komplexität und Kunst
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Inwieweit steht die Erfahrung von Komplexität in der Betrachtung der Welt oder der Kunst, mit der Möglichkeit zur Aneignung derselben in Verbindung? Wann produziert Komplexität gesellschaftlichen Ausschluss und wird zum Dispositiv von Macht und gesellschaftlicher Segregation?
In dem Workshop von Moritz Kotzerke, Christian Berens und Céline Bellut wurden zwei Betrachtungsbögen verwendet, die hier heruntergeladen werden können: Bogen 1 | Bogen 2


Laborarbeit: Die Kunst gehört…


Josefine Rose Habermehl ist in die Stadt gegangen und hat mit Menschen außerhalb des Kunst- und Kulturbetriebs über die Frage „Wem gehört die Kunst?“ gesprochen. Mit einem Aufnahmegerät im Gepäck flanierte sie durch Bochum, Mülheim und Dortmund und sammelte Meinungen und Kommentare zu den Fragestellungen des Kongresses. Aus den Gesprächen die bei dem Projekt entstanden sind, hat sie die Audiocollage „Die Kunst gehört…“ erarbeitet.


Performance: Es ist immer zu spät. | Watch on Vimeo

Basierend auf persönlichen Frustrationen in der politischen Betätigung und im Kontakt mit Künstler_innen improvisieren Fabian Jung und Tintin Patrone eine performative Musikinstallation.


Performance: Alle lärmen rum und dann schreit einer Marx
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Inwieweit kann Instrumentalmusik überhaupt kritisch sein? Reicht es schon schief zu spielen oder entscheiden am Ende gar nur die Titel der Stücke darüber, ob sie als kritisch wahrgenommen werden? ST Kirchhoffs Musik-Performance beschäftigt sich mit der Frage nach der Möglichkeit einer kritischen Musik und dem damit verbundenen Kompositionsprozess.


Performance: Kunst als sakrale Praxis und Sakralität als Eigenschaft der Künstler*in | Watch on Vimeo

Lecture- und Musik-Performance von Joscha Hendrix Ende.


Alle Videos findest Du auch auf vimeo.com/wgdk